Kirsten Alers
Schreibpädagogin seit 1993
Diplompädagogin
Literacy Manager
Journalistin

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... eine Gruppe Gleichgesinnter in Sachen Schreiben.
Sie stocken in der Mitte einer Facharbeit oder einer Kurzgeschichte.
Sie müssen für Ihre Firma einen Homepagetext entwickeln.
Sie brauchen einen Flyer für Ihre Öffentlichkeitsarbeit.
Sie sollen für Ihre Abschlussarbeit ein Exposé schreiben.
Sie träumen davon, ein Kinderbuch oder eine Autobiografie zu schreiben.
Sie wollen schreibend äußere und innere Landschaften erkunden.
Sie möchten Methoden gegen Schreibblockaden kennen lernen.
Sie brauchen Hilfe bei der Textkorrektur.
Sie glauben, dass es Zeit ist, mit dem Schreiben zu beginnen.

Schreib-Blog  

26. September 2016
Mein Buch in der Welt
Was ich beim nächsten Mal anders machen würde

Mein Buch – Schreiben wir! Eine Schreib­gruppen­pädagogik (ISBN 978-3-8340-1652-2) – ist fertig und stößt auf Interesse. Es gab schon einige positive Rückmeldungen. Ich freue mich, es in die Welt tragen zu können. Noch mehr freue ich mich, wenn es Menschen erfasst, berührt, beflügelt, die Schreibgruppen leiten.
Ich muss aber mal ein wenig stöhnend reflektieren über den Schreibprozess ... Wenn ich noch einmal anfinge, sollte ich Folgendes vermeiden:
1. Ich sollte als Grundlagentext nicht einen nehmen, den ich für einen ganz anderen Zusammenhang geschrieben habe. Noch bis zum Ende war ich damit beschäftigt, die (sprachlichen) Ebenen zu durchdenken, zu verändern, mich zu ärgern, dass ich mal nur darstelle, mal meine Tipps verbrate und mal diskutiere, ohne dass es klar ist, an welcher Stelle ich was warum tue. Am Ende bin ich zufrieden, aber es wäre viel Zeit einzusparen gewesen, hätte ich diesen Grundlagentext als gedankliches Gerüst genommen, eine Gliederung für mein Buch erstellt und alles neu formuliert – zumal ich deutlich weniger Zeichen zur Verfügung hatte.
2. Ich sollte viel früher andere Menschen einbeziehen, sollte TestleserInnen bitten, einen kritischen Blick auf mein Manuskript zu werfen. Die Kritik meiner fünf TestleserInnen konnte ich verstehen und wertschätzen, zum großen Teil hat sie sich sogar mit meinen eigenen Zweifeln oder Fragen gedeckt. Aber ich bin der irrigen Meinung aufgesessen, ich könne erst etwas herausgeben, wenn es so gut wie fertig ist (als Schreibprozess­begleiterin sollte ich es eigentlich besser wissen). So ist durch das späte Einbeziehen ist dann die Endüberarbeitung noch einmal extrem aufwändig geworden.


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